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Kreative Methoden im Coaching

Informationen und ein Praxisbeispiel

 

Aus der neurodidaktischen Forschung wissen wir: Entscheidungen, die wir treffen (müssen), sind komplex; Eigenschaften, Ziele, Zweifel, Emotionen, Lebensgeschichte  ... spielen dabei eine Rolle. Verschiedene Hirnareale sind dabei beteiligt.

Die entscheidende Frage: Was befähigt uns, Entscheidungen zu treffen? Wie können wir Erfahrungen ... "abrufen"?

Häufig steht unser sog. logisch-rationales Denken dabei im Vordergrund. Aber es gibt weitere Modi, die wir nutzbar machen können, z. B. über das assoziativ-bildhafte Denken.

** Ein Praxisbeispiel

Im Rahmen eines Einzelcoaching wurden von mir 50 Fotokarten mit Motiven zum Thema "Führen & Leiten" ausgelegt. Die Aufgabe für meinen Coachee, einen erfahrenen Unternehmer, bestand darin, ein Motiv auszuwählen, das er mit seiner Situation verbindet. Die Wahl fiel auf das Bild unten.

Seine spontane Aussage: "Wenn ich mir jetzt diese Motiv aussuche, sagen Sie mir, ich sollte Druck ablassen?"

Sie ahnen es. Als Coach geben wir keine Ratschläge. Aber ich war fest davon überzeugt, dass die Auswahl des Motives und die Assoziation dazu etwas mit der Situation meines Kunden zu tun hatte.

Mit Sicherheit wären wir im Coachingprozess auch auf rein kommunikativem Wege zum Kern vorgestoßen. Aber: Es hätte mehr Zeit gekostet. Kreative Methoden steigern die Effizienz.

** Weiterer Nutzen

Kreative Methoden aktivieren alle kognitiven Prozesse. Sei machen umfangreiche Informationen für Ihre Lösungsfindung nutzbar. Dies wirkt sich maßgeblich auf den Coachingprozess aus. Gerade Gefühle und Körperwahrnehmungen spielen eine wichtige Rolle, wenn Absichten in Handlungen münden sollen.

 

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